Ländcheshalle im Rückblick

Bild des Benutzers Mario Kleber

 

1. Im Wahlkampf gesagt:

  • Wir setzen uns zuallererst für den Erhalt der bisherigen Kapazität ein egal ob Neubau oder Sanierung
  • Wir favorisieren die Sanierung und fordern daher zumindest einen Kostenvergleich Sanierung vs. Neubau unter Berücksichtigung der dann zur Verfügung stehenden Kapazität (für den bereits beschlossenen Neubau besteht eine Finanzierungslücke von EUR 800.000)
  • Wir favorisieren u.a. deshalb eine Sanierung, da wir auch für den Erhalt von Grünflächen sind und gegen verdichtete Wohnbebauung, die wir bei einem Neubau auf dem Gelände der Ländcheshalle erwarten
  • Eigentümer der Ländcheshalle muss die Stadt bleiben. Diesen Punkt fordern wir schon seit unserer Gründung. Allem Anschein nach ist die Stadt Hofheim nun auch zu diesem Schluss gekommen
  • Die derzeitige Belegung der Ländcheshalle mit Flüchtlingen ändert unsere grundsätzliche Position hierzu nicht

2. Nach der Wahl getan:

Wir haben am 13. Juli 2016 in der Stadtverordnetenversammlung der Vorlage zum Neubau der Ländcheshalle zugestimmt.
Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht und uns gefragt, ob dies zu unserer im Wahlkampf vertretenen Position passt. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass dem so ist. Unsere Entscheidung beschreiben wir im Detail in einem Bericht von Juli 2016, den wir auf unserer Internetseite veröffentlicht haben.

Die vergleichende Einschätzung unsere Position aus dem Wahlkampf mit den derzeitigen Plänen findet sich hier:

3. Erzieltes Ergebnis:

Der Bau der Halle hat noch immer nicht begonnen.

Es wurde Bäume gerodet, eine Baugenehmigung erteilt, es laufen Ausschreibungen und es finden archäologische Untersuchungen statt. Alles Vorarbeiten für einen Baubeginn. Wir haben nur wenig Zweifel, dass der Baubeginn irgendwann tatsächlich kommt. Die große Frage lautet: "Wann?".
  
Seit unserer Zustimmung zur o.g. Vorlage warten nun auch wir "nur noch" auf deren Umsetzung und erlauben uns ab und zu Kritik an nicht eingehaltenen Zielterminen. Dies vor dem Hintergrund, dass die Stadt - aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen - seit Jahren immer wieder optimistische Termine nennt, die sie nicht einhalten kann und sich dann über Kritik oder Verärgerung in der Bevölkerung wundert.

Was ist unser Verdienst am derzeitigen Ergebnis?

Entscheidend für die derzeitigen Baupläne, die nach unserer Einschätzung tatsächlich die Kapazitäten erhalten ist, dass sich in der Stadtverordnetenversammlung eine breite Mehrheit für diese Pläne gefunden hat. Wir sind zwar Teil dieser Mehrheit, hätten alleine aber nichts bewirken können.

Wir denken, dass gerade im Hinblick auf die Ländcheshalle das Wahlergebnis in Wallau den anderen Parteien die Unzufriedenheit der Wallauer verdeutlicht hat und die Notwendigkeit für einen Kapazitätserhalt vor Augen geführt hat.

Insofern sehen wir die Wallauer Bürger als Väter des Erfolges.

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